Alaska Tour 2008

 Sonntag, 29. 6: Anchorage

  • Am Vormittag Wanderung auf dem Trail zum Flat Top Mountains
  • gegen 14:00 Uhr Treffen der Freunde am  Hotel Ramada
  • Bummel in Downtown
  • Blockhaus der Visitor Information  an der Ecke F Street/ 4th Ave)


Aus Renates Tagebuch:

 

Berlin - Frankfurt - Anchorage

Nach kurzer Nacht, doch trotz Renate Zimmers Geburtstagsfeier gut geschlafen, um 4 Uhr raus aus den Betten. Herr Reimann kam pünktlich (wie immer) um 5.30 Uhr. Über die sonntäglich leeren Straßen waren wir flott in Tegel, gleich darauf kamen auch Klaus und Peter.
7 Uhr: wir sitzen in der Maschine nach Frankfurt, es kann losgehen mit dem Alaska-Abenteuer!
Gut in der Zeit kamen wir in Frankfurt an, 2. Frühstück, dann die Auskunft: 1 ½ Stunden später Abflug nach Anchorage, also erst um 12.30 h. Was soll’s, auch langes Warten vergeht. Rum und Whisky in Shop gekauft. Nun heißt es warten. Zum „guten“ Ende noch ein Passchaos „Hammelsprung“. Endlich sitzen wir in der Maschine, bereit zum Take off. Nach unserer Zeit ist es 17 h, in Anchorage ca. 6 h morgens (immer noch Sonntag!).
Zum Essen ein gutes Nudelgericht, Wasser, Kaffee, den Tagesspiegel inzwischen gelesen. Nun machen wir erst einmal die Augen zu.
Endlich ist die Sicht frei auf Grönlands eisige Welt und später auf Kanadas Baffin Bay. Der Osten Grönlands lag noch unter dichter Wolkendecke. (Erinnerung an die Fahrt mit der „Bremen“ im Sommer letzten Jahres.
20.30 h immer noch unserer Zeit: Wir haben gefrühstückt. Noch eine gute Stunde Flug, und wir landen gegen 11.40 h Alaska-Zeit. Geflogen sind wir im hohen Bogen über den nördlichsten Teil Alaskas. Kurz vor der Landung tauchte der Mount McKinley, mit 6195 m der höchste, aus den Wolken auf.
Anchorage empfängt uns mit Nieselregen, Bergsilhouette hinter  dunklem Waldgrün. Schnell hatten wir im Ramada Hotel eingecheckt. Schwieriger wurde es, mit Bernhard Kontakt zu bekommen, kein Handy möglich, doch mit Kreditkarte ging’s.
Inzwischen haben wir mit Christel und Bernhard einen Stadtbummel gemacht, erster Eindruck: viele Giftshops. Prospekte im Visitor Center, einem gemütlichen Blockhaus mit prächtigem Blumenschmuck. Walkers sind zurück zum Campground. Wir werden ein Stündchen ruhen und um 18 h zum Essen downtown gehen.
Gut zu Abend haben wir im traditionellen Brauhaus gegessen und local Bier getrunken. Laut war es. Als die Drei-Mann-Kapelle anfing zu spielen, haben wir das urige Lokal verlassen. Es ist zwar erst 20.30 h, doch Müdigkeit macht sich breit. Morgen ist auch noch ein Tag, am Vormittag bummeln. Ab 13 h können wir die Wagen bei Cruise America abholen. Dann beginnt der Ernst des Lebens.